Sonntag, 24. April 2016

Brasilianischer Kokosnusskuchen


So meine Lieben, jetzt wird's rassig. Legt einen heissen Sambarhythmus ein und dann kann's auch schon losgehen. Lasst uns zusammen an einen einsamen Strand entschwinden, ins glasklare Wasser eintauchen, die Sonne geniessen, luftige Sommerkleidchen tragen, barfuss am Strand entlangschlendern und einen supersaftigen Kokosnusskuchen backen. Backen? Ja klar, wieso auch nicht? Meine neuste Rezept-Errungenschaft würde sich aber auch ganz perfekt in die oben genannte Szenerie einfügen. Oder was meint ihr? Der brasilianische Kokosnusskuchen kommt fast ganz ohne Mehl aus, ist daher also richtig saftig, strotzt dafür nur so vor Kokosnuss und ist trotzdem nicht zu süss. Die perfekte Mischung also und der passende Kuchen auf einer frühlingshaften Kuchentafel für Freunde und Familie. 
Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, stehe ich momentan total auf Rührkuchen. Diese sind aber auch zu schnell zubereitet, verströmen ihren betörenden Duft im ganzen Haus und sind immer superlecker. So einfach kann es sein Familie und Freunde glücklich zu machen. Und hier noch ein kleiner Tipp, wenn ihr ihn denn nicht schon lange anwendet: Kokosnusschips, welche übrig bleiben, einfach über euer Müsli streuen, so lecker!

Sonntag, 17. April 2016

Rhabarber-Stracciatellakuchen


Meine Lieben, heute gibt es von mir das erste richtige Frühlingsrezept. Und den Frühling einläuten darf, tadaaaaa, der Rhabarber. Ich bin ja der absolute Rhabarberfan und freue mich jedes  Jahr wieder, bis dieser in verschiedensten Formen auf meinem Tellerchen landet. Die leichte Säure passt aber auch so herrlich zu süssen Speisen. Deshalb kredenze ich euch heute einen kleinen feinen Rhabarberkuchen, den ich dieses Mal mit Schokoladenstückchen kombiniert habe. Der Teig ist wunderbar fluffig und trotzdem richtig saftig und ist superschnell zusammengerührt. Als Topping gibt es nochmals extraviel Schokolade und Pistazien, einfach weil es so gut schmeckt und schön ausschaut. 
Und weil der Rhabarberkuchen von meiner Familie so schnell weggegessen wurde und mein Bruderherz schon wieder nach einer neuen Kreation gefragt hat, habe ich ratzfatz noch einen anderen Kuchen zusammengerührt. Das Rezept gibt es hier aber erst nächste Woche. Ich sage nur Samba, Samba... Na, ahnt ihr schon was?

Sonntag, 27. März 2016

Tiroler Gugl

 
Meine Lieben, als ich gestern dieses Rezept niederschrieb, habe ich voller Schrecken realisiert, dass dieser Post nicht sonderlich österlich ist. Ich hoffe aber, dass ihr mir verzeiht.
Wie zu den meisten anderen Dingen gibt es auch zu Essen wundervolle Erinnerungen. Ich erinnere mich nur zu gerne an die saftigsten Scones, die ich in einem kleinen schnuckeligen Café in Paris mit Clotted Cream und Strawberry Jam genossen habe. Oder das weltbeste Schokoladeneis in diesem wunderschönen Restaurant am See. Oder an das Stück Sachertorte im Hotel Sacher in Wien, das ich zusammen mit einer heissen Schokolade gegessen habe. Gut, nachher war mir zwar ziemlich schlecht, aber ihr wisst, was ich meine. Ihr seht also, ich könnte noch lange so weitermachen und ich bin sicher, dass auch ihr viele solcher schöner Erinnerungen habt.
So verhält es sich übrigens auch mit dem Tiroler Gugl. Jedes Mal wenn wir eines unserer kleinen Lieblingsrestaurants besuchen, gibt es zuerst diesen superleckeren Salat mit warmem Ziegenkäse, karamellisierten Walnüssen, Bündner Trockenfleisch und frischem Brot. Und danach, wenn noch Platz dafür ist, gibt es ein Stück von diesem saftigen Tiroler Gugl mit viel Schokolade, Haselnüssen und einer dicken Glasur.
Und was habt ihr so für Food-Stories auf Lager? Ich bin mir sicher, dass euch ganz viele in den Sinn kommen. Nur her damit, ich bin gespannt auf eure Erzählungen.
 

Sonntag, 13. März 2016

Bananen-Rumkuchen


Bananen gibt es bei mir fast täglich in meinem leckeren Müsli. Zusammen mit Beeren, hausgemachtem Granola und einem Hauch Zimt ist dies der perfekte Start in den Tag.
Aber Bananenbrot oder gar Bananenkuchen war mir bisher eher fremd. Vielleicht liegt es aber auch ganz einfach daran, dass ich bis zum heutigen Tag nicht wirklich gute Erfahrungen damit gemacht habe. Oft war der Teig einfach viel zu trocken oder vollgespickt mit grob gehackten Nüssen, die auch nicht so mein Ding sind. Mit viel Glück habe ich aber nach nur einem Versuch den absoluten Bananenkuchen-Jackpot geknackt. Und ich bin begeistert! Die Konsistenz des Teiges ist schön samtig, und der Geschmack durch die Beigabe von einem Schuss Rum und Kokosflocken einfach hervorragend. Dazu kommt der dekorative Zuckerguss und die Pistazien, die das Bild abrunden.
Meine Mutter war so begeistert, dass sie mich extra auf der Fahrt nach Hause angerufen hat und die Kollegen im Büro haben mir den Kuchen nach dem ersten Bissen fast aus den Händen gerissen:-) Zum Glück blieb auch noch ein Stückchen für mich übrig.
Hach, ich bin im Bananenhimmel angekommen und werde so schnell nicht mehr von hier verschwinden...  

Sonntag, 28. Februar 2016

Rüeblitorte mit Mascarponefrosting


Als Schweizerin habe ich in meinem Leben doch schon einige Stücke Rüeblikuchen verdrückt. Passend zu Ostern in diesem Jahr, gibt es von mir hier eine leicht abgewandelte Version präsentiert. Die absoluten 'No-Gos' sind, zumindest meiner Meinung nach, wenn der Kuchen zu trocken oder zu süss oder gar beides zusammen ist. Und ich finde, diese Rüeblitorte ist super geglückt. Der Teig ist dank den Karotten und der Buttermilch schön saftig und das Mascarponefrosting, nicht zu süss, gibt der Torte ein cremiges Finish. Da ich an Ostern wahrscheinlich nicht zu Hause sein werde, durften meine Elten schon einmal vorkosten. Und eines darf ich euch verraten, das Törtchen hat nicht lange überlebt. Ratzfatz, war es weg , verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt.
Ich mache mich jetzt wieder in die Küche und versuche mich an einem Bananenbrot. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich noch nie eines gebacken habe? Na dann, wünscht mir Glück. Das Resultat gibt es dann hoffentlich bald hier zu sehen.