Sonntag, 31. Januar 2016

Espresso-Haselnusskuchen


Meine Lieben, ja ich weiss, ich habe mich jetzt schon länger nicht mehr bei euch gemeldet. Und ja, ich fühle mich auch irgendwie schuldig. Fast fühlt es sich so an, als ob ich jemanden im Stich gelassen hätte. Aber wie sagte Adele so oder so ähnlich einmal: 'Das Leben kam dazwischen!'
Der Januar ist mit Abstand der anstrengendste und stressigste Monat im ganzen Jahr, also arbeitstechnisch gesehen. Verschiedenste Termine, Meetings und Events stehen an und zwischendurch will ja auch noch geschlafen werden. Da bleibt der Backofen schon einmal vier Wochen lang kalt und die Kamera suhlt sich gelangweilt in der Ecke. Dies soll sich aber schon bald wieder ändern, denn neue Rezeptideen drehen sich wie wild in meinem Kopf, fahren Achterbahn und wollen ausprobiert werden.
Für den Anfang muss jedoch ein kleines, feines Küchlein herhalten, welches ich noch kurz vor dem Jahresende ausprobiert habe. Und jetzt alle Kaffeefans herhören. Diese Kreation ist so schön saftig, zart auf der Zunge und na so richtig kaffeemässig halt, dass ihr es nicht mehr vergessen könnt und noch Wochen später davon schwärmen müsst. So, nun ist aber Ruhe im Karton. Besuch hat sich angekündigt, und dafür muss noch einiges erledigt werden.

Sonntag, 10. Januar 2016

Rotwein-Schokoladengugl und ein paar Gedanken zum neuen Jahr

 
Meine Lieben, die ersten Tage im neuen Jahr sind schon verstrichen und Magazine wie auch Blogs sind voll von Artikeln über gute Vorsätze und Wünsche fürs 2016. Der Eintrag von Holly Becker vom Über-Blog decor8, der sich mit der Frage 'Will Blogs Survive 2016', hat mich besonders beeindruckt, hier nachzulesen.
Auch ich reflektiere im Januar ganz gerne mein Tun und Leben und wie sich dieses wohl in den nächsten zwölf Monaten entwickeln wird. Obwohl ich selbst eine Bloggerin bin, überfordert mich die Flut an Blogs total. Mir scheint, als kämen täglich hunderte neue Blogs dazu und die Übersicht fehlt mir sowieso schon seit langem. Deshalb beschränke ich mich je länger je mehr auf einige wenige ausgewählte Blogs, die mich ansprechen und etwas in mir bewegen. Ob sie mich inspirieren, motivieren oder berühren, ein Blog muss das gewisse Etwas haben, um sich in dieser Flut von Informationen und Portalen abzusetzen. Und während ich diesen Post schreibe, denke ich selbstverständlich auch darüber nach, ob ich euch wenigsten ein bisschen berühren kann.
Was ich euch aber aus Überzeugung versprechen kann ist dies: mein Blog wird noch lange überleben. Denn die Grundpfeiler und somit die Basis dieser Seite ist meine Leidenschaft fürs Backen und alles Köstliche im Leben. Schon als Achtjährige stand ich mit Kinderbackbuch und Kochschürze in der Küche und habe meinen Eltern voller Stolz Marmorgugl, Bananeneis und Schokoladenmuffins serviert. Mein Drang immer Neues auszuprobieren dauert seitdem an und treibt mich unermüdlich an. Was ich damit sagen will? Am Ende siegen immer die Dinge, die mit voller Leidenschaft und Liebe zur Sache betrieben werden. In diesem Sinne bleibt nicht mehr viel zu sagen als dies: Bindet euch die Kochschürze um, bewaffnet euch mit Rührbesen und Küchenmaschine und legt los, so viele Rezepte möchten noch ausprobiert werden...
Und um meinem achtjährigen Ich Tribut zu zollen, gibt es heute von mir für euch einen Gugl mit einem grosszügigen Schluck Rotwein, einem dicken Schokoladenguss und ein paar Schneesternchen, passend zum Wintereinbruch, der doch noch gekommen ist. Zum Glück, ich liebe den Winter!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Grand Marnier-Orangentörtchen and a Happy New Year

 
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und während ich die Gedanken sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft schweifen lasse, werde ich regelmässig richtig wehmütig und sentimental. In einem Jahr kann soviel passieren. Man lacht, weint, plant und am Ende kommt doch alles ganz anders, als man es sich vorgestellt hat. Und obwohl ich mir jeweils keine bestimmten Ziele setze, so möchte ich mich doch mit jedem Jahr ein bisschen weiterentwickeln. Ob es mir dieses Jahr gelungen ist? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall lehren einen die Erfahrungen, man wird überlegter und vielleicht auch ein bisschen reifer.
In diesem Sinne wünsche ich euch, meinen lieben und überaus geschätzten Lesern, ein wunderbares Jahresende. Mein Dank geht an alle, die an mich glauben und unterstützen. Geniesst die letzten Stunden in diesem Jahr mit euren Liebsten und startet ins 2016 wie ihr 2015 verlassen habt. Umgebt euch mit den Menschen, die ihr liebt und noch fast wichtiger, die euch zurücklieben.
 

Sonntag, 20. Dezember 2015

Weihnachtliches Lebkuchen-Schokotörtchen - 4. Advent

 
Heute ist der 4. Advent und Heiligabend steht sozusagen schon vor der Tür. Falls ihr von der ich-weiss-schon-seit-Wochen-was-es-Heiligabend-und-Weihnachten-zum-Essen-gibt Front seid, dann komme ich mit meinem weihnachtlichen Törtchen zu spät. Seid ihr aber wie ich und entscheidet erst im letzten Moment, was es als Nachtisch geben wird, dann ist das Lebkuchen-Schokotörtchen sozusagen der leckere Retter in der Not. Der Kuchenteig ist schön weihnachtlich und erst das Frosting, schön cremig und richtig schokoladig, das perfekt Ende für einen Weihnachtsabend im Kreise seiner Liebsten.
 

Sonntag, 13. Dezember 2015

Tante Marlies Mandelwölkchen - 3. Advent

 
Vor gut einem Jahr erreichte mich im Büro ein Päckchen mit selbstgemachten Plätzchen meiner Tante Marlies. Sie ist eine fantastische Köchin und überraschte uns schon früher mit köstlichstem Sonntagsbraten und hausgemachten Kuchen zum Kaffee. Heute sehe ich sie nur noch selten, doch die  Weihnachtsplätzchen erinnerten mich an meine frühe Kindheit, an die Aufregung an Weihnachten, an den Duft der Kerzen, aber auch an das Fluchen meines Vaters beim Befestigen des Baumes und den Stress meiner Mutter, das Filet im Teig perfekt hinzukriegen. Haha, ein bisschen Realität muss sein. 
Doch nun zurück zu meiner Tante. Ich kenne niemanden, der so viele verschiedene schmackhafte, saftige und schöne Plätzchen macht wie sie und deshalb freue ich mich umso mehr, dass sie mir das Rezept ihrer Mandelwölkchen geschickt hat. Und was soll ich sagen? Sie waren in einem Tag komplett verspeist und waren einfach köstlich.