Mittwoch, 28. September 2016

Haselnusstörtchen mit Kaffee-Buttercrème


Meine Lieben, wie so vieles in meinem Leben ist auch dieses Törtchen nicht ganz ohne Drama über die Bühne gegangen. Fragt meine Mutter! Obwohl die Buttercrème eigentlich ganz einfach herzustellen ist, habe ich vor lauter Wut die Pfanne samt Schokoladeninhalt auf den Herd geknallt. Meine Mutter fand es übrigens weniger lustig! Verständlich, denn auch wenn ich für ein paar Tage zu Hause wohne, den neuen Herd meiner Eltern will ich nicht unbedingt ersetzen. Um die Sache kurz und knackig zu halten, die Kaffee-Buttercrème wurde nach einer kleinen Wutpause so gut, dass man sie auch pur essen könnte, aber wir wollen es ja nicht übertreiben. Also gibt es dazu ein wunderbar luftiges Haselnussbiscuit. Und ich kann euch sagen, die Crème ist so lecker, dass ich sie schon ganz bald für einen besonderen Anlass wiederholen möchte.
Auf jeden Fall geniesse ich heute noch ein Stückchen von diesem wunderbaren Törtchen und freue mich schon auf die nächste Buttercrème. Dieses Mal aber ohne Drama, versprochen!

Freitag, 23. September 2016

Pflaumen-Kardamomküchlein mit Valrhona Schokolade


Meine Lieben, heute ist ein wahrer Glückstag, denn heute beginnt endlich mein lang ersehnter Urlaub. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Arbeit, aber so ganz ohne Urlaub wäre es doch nur halb so lustig. Und für die nächsten zwei Wochen habe ich nur schöne Dinge geplant: ich treffe all meine lieben Freundinnen, habe mir vorgenommen ganz viel zu Kochen und zu Backen und Shopping darf natürlich auch nicht vernachlässigt werden. Ich freue mich also auf zwei gemütliche und entspannte Wochen mit meiner Familie und Freunden und meinen Lieblingsbeschäftigungen, yuhuuu.
Und wie ja hier, klick, schon angedeutet, schwelge ich momentan in herbstlichen Leckereien. Die Obstschale ist besetzt von Birnen, Äpfeln und Pflaumen und im Restaurant werden schaumige Kürbiscrèmesuppe, Spätzli mit Rotkraut und ähnliche Köstlichkeiten geordert. Und um zu Hause meinen Kardamomgelüsten nachzugeben, habe ich ganz fix diese kleinen Küchlein gezaubert. 
Dank des Buchweizenmehls, ja, Buchweizen gehört nicht zur Getreidefamilie, sind diese Küchlein sogar glutenfrei. Nicht, dass das meine Absicht gewesen wäre. Aber gut zu wissen für diejenigen, die an Glutenunverträglichkeit leiden oder Gluten generell vermeiden möchten.

Montag, 19. September 2016

Apfelkuchen mit Marzipan-Mandelstreuseln


Meine Lieben, wie ihr ja bereits wisst, bin ich schon voll im Herbstfieber. Um diesen so richtig einzuläuten, kam dieser Kuchen bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen auf den Tisch. Und glaubt mir, es lohnt sich! 
Während sich das Wetter noch immer nicht so richtig entscheiden mag, ob Sommer oder Herbst ist, habe ich meine Entscheidung schon längst gefällt. Es ist Herbst und deshalb werden Äpfel, Zwetschgen und Birnen ab sofort nur noch kiloweise eingekauft. Den Obsthändler freuts auf jeden Fall! Und obwohl dieser unglaublich saftige Apfelkuchen mit knackigen Streuseln erst zweimal gebacken wurde, ist er bereits, einfach so und schwuppdiwupp, in die Riege der Kuchenklassiker der Familie G. aufgenommen worden. Leider haben meine Mama und ich am Wochenende den Kuchen bis auf den letzten Krümmel aufgegessen, aber der nächste Kuchen kommt schon bald, ganz bestimmt. 
Dann muss heute wohl ein einfacher, aber köstlicher Apfel als Nachmittagstief-Snack herhalten.

Mittwoch, 7. September 2016

Schokoladen-Haselnusskuchen mit sommerlichen Beeren - Zu Besuch bei 'Der Kuchenbäcker'


Meine Lieben, heute ist ein guter Tag. Denn heute darf ich erneut meine vier Wände verlassen und den lieben Tobi alias 'Der Kuchenbäcker' besuchen. Und da ist ganz schön was los. Hier treffen sich regelmässig Bloggerkollegen zum Kaffeeklatsch, werden die besten Leckereien serviert, es wird ausprobiert, gebacken und geschlemmt und mit tollen Unternehmen spannende Kollaborationen eingegangen.
Selbstverständlich habe auch ich eine kleine Köstlichkeit mitgebracht, einen Schokoladen-Haselnusskuchen mit frischen Beeren. Ein letzter Sommergruss! Ein einfacher und schnell zusammengerührter Kuchen, der bei uns zu Hause aber ganz oft in Einsatz kommt. Nämlich immer dann, wenn der Kuchen einfach gut sein muss. Ohne Kompromisse, ohne Schnickschnack und Firlefanz. Da der Teig ganz ohne Mehl auskommt, ist er besonders saftig. Und zusammen mit den Beeren geht dieser eine ganz tolle Verbindung ein. Das perfekte Liebespaar sozusagen.
Und der Anlass für den Kuchen war umso schöner. Mein allerliebstes Patenkind Ruby hat sich von mir etwas Leckeres gewünscht. Und da Schokoladenkuchen bei ihr ganz oben auf der Wunschliste steht, konnte ich gar nicht anders, als das alt bewährte Rezept bei meiner Mutter einzufordern. Übrigens, während der Kuchen grossen Gefallen fand, wurden die Beeren von Ruby ganz elegant und leise an den Tellerrand befördert. Auch nicht schlimm, dann durften die Erwachsenen umso mehr davon naschen.

Sonntag, 4. September 2016

Mohngugl mit Zwetschgen


Meine Lieben, kennt ihr das Gefühl? Ihr habt euch so richtig aufs Backen gefreut. Ihr wart einkaufen, habt euch Mühe gegeben und aufs Resultat gefreut. Und dann bleibt der Kuchen in der Form kleben, ist entweder richtig trocken oder nicht ganz durch gebacken. Oder er passt einfach geschmacklich nicht richtig. Es fehlt eine Prise Salz, mit dem Zucker hat man es ein bisschen übertrieben oder die Zimtnote ist einfach zu stark. Ja, all diese Szenarien sind mir in den letzten Monaten mehr als nur einmal passiert. Und wie ich mich darüber ärgern kann! Dann tendiere ich zu Mini-Hulk, in hübscher Schürze und mit wilden blonden Locken wohlgemerkt, aber der Hulk ist trotzdem präsent, glaubt mir. Da kann es schon einmal passieren, dass ich vor lauter Wut den bröckeligen Kuchen in den Müll kippe. 
Bei diesem Kuchen ist glücklicherweise genau das Gegenteil passiert. Der Gugl klebte nicht an der Form, die Konsistenz war auf den Punkt und geschmacklich so lecker, dass ich heute noch davon träume. Und weil ich trotz meiner Begeisterung manchmal an meinen Geschmacksnerven zweifle, habe ich eine kleine Verkostung mit meinen liebsten Bürokollegen durchgeführt. Und das Resultat war dank der glücklichen und zufriedenen Gesichter eindeutig. 
Fazit: das Backkarma hat sich beruhigenderweise wieder auf meine Seite geschlagen.